Lexikon der diskreten Führungskräftesuche

Welche versteckten Kosten gibt es bei traditionellen Headhuntern?

Zu den häufigsten versteckten Kosten bei traditionellen Headhuntern zählen separat berechnete Reise- und Spesenkosten, Assessment- und Testverfahren, Anzeigenbudgets, gehaltsabhängige Nachberechnungen nach Vertragsabschluss, Kosten bei Mandatsabbruch, eingeschränkte Nachbesetzungsgarantien sowie Exklusivitätsklauseln mit Vertragsstrafen.

Kurzantwort

Zu den häufigsten versteckten Kosten bei traditionellen Headhuntern zählen separat berechnete Reise- und Spesenkosten, Assessment- und Testverfahren, Anzeigenbudgets, gehaltsabhängige Nachberechnungen nach Vertragsabschluss, Kosten bei Mandatsabbruch, eingeschränkte Nachbesetzungsgarantien sowie Exklusivitätsklauseln mit Vertragsstrafen.

Die sieben typischen Kostenfallen

1. Reise- und Spesenkosten: Werden häufig gegen Nachweis abgerechnet und können bei überregionalen Suchen mehrere tausend Euro erreichen. 2. Assessments und psychometrische Tests: Pro Kandidat 800 bis 2.500 Euro, oft nicht im Grundhonorar enthalten. 3. Anzeigenbudgets: Schaltungen auf Jobbörsen oder in Fachmedien werden weiterberechnet, teils mit Aufschlag.

4. Gehaltsabhängige Nachberechnung: Liegt das final verhandelte Gehalt über dem geschätzten Zielgehalt, wird nachberechnet. 5. Abbruchklauseln: Kündigt der Auftraggeber das Mandat, bleiben bereits fällige Raten bestehen, teils zuzüglich Aufwandspauschale. 6. Eingeschränkte Nachbesetzungsgarantie: Oft nur bei Eigenkündigung des Kandidaten, nicht bei arbeitgeberseitiger Trennung, und häufig nur einmalig. 7. Exklusivitätsklauseln: Parallele Eigenrecherche des Unternehmens löst eine Vertragsstrafe aus, selbst wenn der Kandidat aus dem eigenen Netzwerk stammt.

Worauf Sie im Vertrag achten sollten

Prüfen Sie erstens die Bemessungsgrundlage: Ist nur das Fixgehalt gemeint oder die Gesamtvergütung inklusive Boni und geldwerter Vorteile? Zweitens die Garantiebedingungen: Welche Ausscheidensgründe sind abgedeckt, wie lange läuft die Frist, wie oft greift sie? Drittens die Abbruchregelung: Was passiert, wenn die Position intern besetzt oder gestrichen wird?

Viertens die Off-Limits-Vereinbarung: Sichert der Berater zu, Ihre eigenen Mitarbeiter für einen definierten Zeitraum nicht abzuwerben? Ohne diese Klausel wird der Dienstleister im Folgejahr zum Risiko für den eigenen Bestand.

Der Gegenentwurf: ein Preis, voller Umfang

Bei Esteves Recruiting sind Erstgespräch und Bedarfsanalyse, Erstellung des Anforderungsprofils, KI-gestützte Kandidatenrecherche, aktive Ansprache und Vorqualifizierung, Koordination der Gespräche, Begleitung bis zur Vertragsunterschrift, Nachbesetzungs-Garantie und ein fester Ansprechpartner im Honorar enthalten.

Es gibt keine Nachberechnung nach Gehaltshöhe, keine Anzeigenbudgets und keine Abbruchgebühren. Alle Konditionen werden vor Mandatsbeginn schriftlich fixiert.

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