Kurzantwort
Bei der Drittel-Regelung zahlt der Auftraggeber je ein Drittel des Honorars bei Auftragserteilung, bei Shortlist-Präsentation und bei Vertragsunterschrift — die ersten beiden Raten auch ohne Besetzungserfolg. Beim erfolgsbasierten Executive Search entsteht die gesamte Zahlungspflicht erst nach erfolgreicher Vermittlung; das Suchrisiko trägt vollständig der Berater.
Wie die Drittel-Regelung funktioniert
Die Drittel-Regelung ist der Standard im klassischen Retained Search. Rate eins wird mit Mandatserteilung fällig und finanziert die Recherchephase. Rate zwei folgt mit der Präsentation der Shortlist, typischerweise nach vier bis acht Wochen. Rate drei wird bei Vertragsunterschrift des Kandidaten fällig.
Das Risiko liegt beim Unternehmen: Scheitert die Suche nach der Shortlist, sind zwei Drittel des Honorars bereits gezahlt. Bei einem Gesamthonorar von 45.000 Euro bedeutet das 30.000 Euro Aufwand ohne Besetzung. Marktüblich ist, dass diese Beträge nicht rückzahlbar sind.
Was für die Drittel-Regelung spricht
Retained Search hat einen sachlichen Kern: Die vorfinanzierte Rate sichert dem Berater exklusive Kapazität. Er arbeitet nicht parallel an zwanzig Mandaten, sondern widmet sich der Suche fokussiert. Bei extrem seltenen Profilen, etwa einem Vorstandsposten in einer regulierten Branche, kann diese Exklusivität den Ausschlag geben.
Zudem verpflichtet ein Retainer den Auftraggeber zur Mitwirkung. Wer bereits gezahlt hat, liefert Feedback schneller und hält Interviewtermine zuverlässiger ein — was die Time-to-Hire real senkt.
Warum Esteves Recruiting erfolgsbasiert arbeitet
Wir tragen das Suchrisiko selbst. Recherche, Direktansprache und Vorqualifizierung sind für den Auftraggeber kostenfrei. Erst wenn qualifizierte Kandidaten vorgestellt sind, entsteht eine Zahlungspflicht. Das ist für uns eine Aussage über die eigene Trefferquote: Bei 94 Prozent Besetzungsquote ist das Modell tragfähig.
Für Unternehmen, die zum ersten Mal mit einer Personalberatung arbeiten oder bereits schlechte Erfahrungen mit Retainern gemacht haben, senkt das die Einstiegshürde erheblich. Der Vergleich lohnt sich rechnerisch: Ein gescheitertes Retained-Mandat kostet fünfstellig, ein gescheitertes erfolgsbasiertes Mandat kostet null.
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