Personalvermittlung beauftragen: 12 wichtige Fragen
Personalvermittlung beauftragen — aber welche? Diese 12 Fragen zeigen, ob eine Recruiting-Agentur zu Ihrem Unternehmen passt. Inklusive der unbequemen Fragen.
Die meisten Unternehmen beauftragen die erste Agentur, die antwortet. Das ist ungefähr so clever wie die erste Bewerbung anzunehmen, die reinkommt. Hier sind die zwölf Fragen, mit denen Sie Agenturen ehrlich vergleichen — inklusive der unbequemen.
Die 12 Fragen
1. „Wann zahle ich — und wofür genau?" Retainer? Anzahlung? Erst bei Unterschrift? Erfolgsbasierte Modelle teilen Ihr Risiko: Sie zahlen, wenn es klappt. Alles andere verschiebt das Risiko zu Ihnen.
2. „Wie hoch ist das Honorar — schriftlich?" Üblich sind 15 bis 30 % des Bruttojahresgehalts. Wenn die Zahl nicht vor dem Mandat schriftlich steht, wird sie später zum Problem.
3. „Woher kommen Ihre Kandidaten wirklich?" Datenbank? Stellenanzeigen? Aktive Ansprache? Fragen Sie konkret nach: Wer nur Inserate schaltet, macht das, was Sie auch selbst können — nur teurer.
4. „Wer führt die Erstgespräche mit Kandidaten?" Wenn die Antwort „die Kandidaten bewerben sich" lautet, gibt es keine Vorqualifizierung — Sie bekommen Rohtreffer, keine geprüften Profile.
5. „Was steht im Vertrag zur Nachbesetzung?" Kündigt die Kraft in der Probezeit: Wer sucht Ersatz, zu welchen Konditionen? Keine pauschalen Versprechen verlangen — saubere Klauseln im Vermittlungsvertrag verlangen.
6. „Wie gehen Sie mit meinen Daten und denen der Kandidaten um?" Anonyme Profile bis zur Freigabe sind ein gutes Zeichen — sie zeigen, dass Datenschutz Prozess ist, nicht Lippenbekenntnis.
7. „Haben Sie schon in meiner Branche vermittelt?" Ehrliche Antwort kann auch „noch nicht" sein. Wichtiger ist, ob die Person Ihre Fragen zur Rolle versteht — das merken Sie in zwei Minuten.
8. „Wer betreut mich konkret?" Bei großen Häusern verkauft der Senior und sourct ein Praktikant. Fragen Sie, wer tatsächlich an Ihrem Mandat arbeitet — und ob Sie die Person kennenlernen.
9. „Wie sieht ein Kandidatenprofil bei Ihnen aus?" Lassen Sie sich ein Beispiel-Profil zeigen. Enthält es nur Lebenslauf-Daten oder echte Einschätzung — Motivation, Gehalt, Verfügbarkeit, Passung?
10. „Was passiert, wenn Sie niemanden finden?" Ehrliche Antwort: „Dann zahlen Sie nichts" (bei erfolgsbasiert) — oder „Dann haben Sie trotzdem den Retainer gezahlt". Beides ist legitim, aber Sie sollten es vorher wissen.
11. „Wie lange dauert es realistisch?" Vorsicht bei konkreten Tag-Versprechen. Seriös ist: „Abhängig von Rolle, Gehalt und Markt — so gehen wir vor."
12. „Warum sollten wir gerade Sie nehmen?" Wenn die Antwort nur Superlative enthält („schnellst", „bestes Netzwerk"), ohne Substanz — weiterfragen oder weitersuchen.
Und unsere ehrlichen Antworten?
Weil wir wissen, dass Sie uns die gleichen Fragen stellen: Wir arbeiten erfolgsbasiert (15 % bei Einstellung, 0 € vorher), die Nachbesetzung ist vertraglich geregelt, Profile sind anonym bis zur Freigabe, und Sie sprechen direkt mit uns — Tiago und Theo, keine Zwischenebene. Wir sind ein junges Netzwerk: noch keine lange Referenzliste, dafür beweisen wir uns an jedem Mandat neu.
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