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Personalvermittlung Kosten: Was darf Recruiting kosten?

Was kostet eine Personalvermittlung? Erfahren Sie die üblichen Honoraremodelle, Vergleich mit Vakanzkosten und wann sich Recruiting amortisiert — mit konkreten Zahlen.

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Tiago Esteves
27. Juni 2026
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Personalvermittlung Kosten: Was darf Recruiting kosten?

Eine offene Stelle kostet Geld — das wissen die meisten. Aber was darf eine Personalvermittlung kosten, damit sich das Modell rechnet? Wir zeigen die üblichen Honorare, vergleichen mit den wahren Vakanzkosten und geben konkrete Zahlen.

Die wahre Kostenfrage: Was kostet eine unbesetzte Stelle?

Bevor wir über Vermittlungsgebühren sprechen, müssen wir über die Kosten sprechen, die entstehen, wenn eine Stelle unbesetzt bleibt:

  • Entgangener Umsatz: Eine unbesetzte Vertriebsstelle kostet schnell 10.000 bis 30.000 Euro pro Monat
  • Überstunden des Teams: Zusätzliche Belastung führt zu Fehlerquoten und Fluktuation
  • Verzögerung von Projekten: Termine rutschen, Kunden springen ab
  • Recruiting-Aufwand intern: Zeit für Anzeigen, Sichtung, Gespräche — oft 40+ Stunden

Eine unbesetzte Stelle kostet im Durchschnitt 500 bis 2.000 Euro pro Tag — je nach Position und Branche. Da wird schnell klar: Die Frage ist nicht, ob sich eine Personalvermittlung lohnt, sondern wie schnell.

Übliche Honoraremodelle der Personalvermittlung

1. Erfolgsbasierte Vermittlung (Contingency Fee)

Das häufigste Modell in Deutschland: Sie zahlen nur bei erfolgreicher Vermittlung.

  • Übliches Honorar: 15 bis 30 Prozent des Jahresbruttogehalts des vermittelten Kandidaten
  • Beispiel: Bei einem Jahresgehalt von 50.000 Euro kostet die Vermittlung 7.500 bis 15.000 Euro
  • Vorteil: Kein Risiko — Sie zahlen nur, wenn jemand unterschreibt
  • Nachteil: Vermittler arbeiten oft an mehreren Mandaten parallel

2. Retained Search (exklusive Beauftragung)

Bei Führungspositionen oder spezialisierten Rollen häufiger:

  • Übliches Honorar: 25 bis 35 Prozent des Jahresgehalts, in Raten
  • Ablauf: Ein Drittel bei Beauftragung, ein Drittel bei Kandidatenvorstellung, ein Drittel bei Einstellung
  • Vorteil: Exklusive, dedizierte Suche
  • Nachteil: Kosten fallen auch an, wenn nicht besetzt wird

3. Festpreis-Modelle

Einige moderne Vermittler arbeiten mit festen Preisen:

  • Übliches Honorar: 5.000 bis 15.000 Euro pro Stelle, unabhängig vom Gehalt
  • Vorteil: Planbare Kosten, keine Überraschungen
  • Nachteil: Oft nur für Standard-Positionen, nicht für Spezialisten

Wie Esteves Recruiting arbeitet

Wir arbeiten erfolgsbasiert — Sie zahlen erst, wenn der Kandidat unterschrieben hat. Dazu gibt es eine Nachbesetzungs-Garantie: Kündigt die Kraft innerhalb der Probezeit, suchen wir kostenlos nach.

Das bedeutet: Null Risiko für Sie. Die einzigen Kosten entstehen bei Erfolg — und die amortisieren sich in der Regel innerhalb weniger Wochen.

Vergleich: Personalvermittlung vs. Alternativen

Methode Kosten Time-to-Hire Risiko
Personalvermittlung 15 bis 30 Prozent Jahresgehalt 2 bis 4 Wochen Gering (erfolgsbasiert)
Zeitarbeit / Leiharbeit 45 bis 60 Euro/Stunde (laufend) Sofort Mittel (keine Bindung)
Eigenes Recruiting Zeit + Anzeigenkosten (oft 2.000 bis 5.000 Euro) 8 bis 16 Wochen Hoch (Fehlbesetzung)
Jobportal-Anzeigen 300 bis 800 Euro pro Anzeige 6 bis 12 Wochen Hoch (wenige Bewerber)

Wann amortisiert sich eine Personalvermittlung?

Beispiel Pflegekraft:

  • Zeitarbeit: 50 Euro/Stunde × 160 Stunden = 8.000 Euro pro Monat — dauerhaft
  • Personalvermittlung: Einmalig ca. 10.000 Euro — danach normale Gehaltskosten
  • Amortisation: Nach knapp 6 Wochen ist die Vermittlung günstiger als Zeitarbeit

Beispiel Vertriebsmitarbeiter:

  • Unbesetzte Stelle: ca. 20.000 Euro entgangener Umsatz pro Monat
  • Personalvermittlung: ca. 12.000 Euro einmalig
  • Amortisation: Nach 18 Tagen ist die Vermittlung günstiger als die Vakanz

Fazit: Kosten sind relativ

Die Frage ist nicht „Was kostet eine Personalvermittlung?" sondern „Was kostet eine unbesetzte Stelle?" Die Antwort: deutlich mehr. Eine erfolgsbasierte Vermittlung mit Nachbesetzungs-Garantie ist in den meisten Fällen die günstigste Option — weil sie das Risiko minimiert und die Vakanzzeit drastisch verkürzt.

Möchten Sie wissen, was die Besetzung Ihrer offenen Stelle konkret kosten würde? Sprechen Sie mit uns — wir geben Ihnen eine transparente Einschätzung in 10 Minuten.

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